x ausblenden

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen >

Dienstag, 3. Mai 2016

M: 1. Korinther 6,1-11   A: Lukas 18,1-8

 

„… anstatt die Gemeinde entscheiden zu lassen?“ 1. Kor. 6,1

 

Wie revolutionär ist das, was Paulus hier über Gemeinde sagt. Konkret geht es darum, Streitfälle unter Geschwistern, die eigentlich vor Gericht enden könnten, in der Gemeinde zu klären. Weitergedacht bedeutet es, dass Gemeinde ursprünglich so konzipiert ist, dass sie als Organismus in sich funktioniert. Will sagen: Verantwortung kann geteilt, Freude vermehrt, Armut abgeschafft, Not gemildert, Ungerechtigkeit ausgemerzt, Trauer getragen werden und so weiter. In Gottes Augen ist Gemeinde der Ort, wo das Reich Gottes auf Erden anfängt. Es ist der Ort, den er sich als Wohnstätte ausgesucht hat. Was heißt das für mich, damit meine Gemeinde wieder zu genau dem Ort wird?

 

Morgen- und Abendlese

Morgenlese: 1. Korinther 6,1-11

1 Wenn jemand von euch mit einem Gläubigen Streit hat, wie bringt er es dann fertig, vor das Gericht der Ungläubigen zu gehen, anstatt sich von den Heiligen1 Recht sprechen zu lassen?2 Wisst ihr denn nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch sogar die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht zuständig für solche Kleinigkeiten?3 Wisst ihr nicht, dass wir sogar über Engel zu Gericht sitzen werden? Wie viel mehr dann über die Dinge des täglichen Lebens?4 Wie könnt ihr nur bei diesen alltäglichen Dingen solche Menschen über euch Recht sprechen lassen, die in der Gemeinde nichts gelten?5 Ihr solltet euch schämen! Gibt es denn keinen unter euch, der weise genug ist, um ein unparteiisches Urteil zwischen Brüdern fällen zu können?6 Stattdessen zieht ein Bruder den anderen vor Gericht – und das vor Ungläubigen!7 Es ist schon schlimm genug, dass ihr überhaupt Rechtshändel miteinander austragt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber benachteiligen?8 Stattdessen tut ihr selbst Unrecht und benachteiligt andere – und das unter Brüdern!9 Wisst ihr denn nicht, dass ungerechte Menschen keinen Platz im Reich Gottes haben werden? Täuscht euch nicht: Menschen, die in sexueller Unmoral leben, Götzen anbeten oder die Ehe brechen, Lustknaben und Knabenschänder, 10 Diebe oder Habsüchtige, Trinker, Lästerer oder Räuber werden keinen Platz im Reich Gottes haben.11 Und das sind manche von euch gewesen. Aber durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes seid ihr reingewaschen, seid ihr geheiligt, seid ihr gerecht gesprochen worden.

 

Abendlese: Lukas 18,1-8

1 Durch folgendes Gleichnis machte er ihnen deutlich, dass sie immer beten sollten, ohne sich entmutigen zu lassen:2 "In einer Stadt lebte ein Richter", sagte er, "der achtete weder Gott noch die Menschen.3 In derselben Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und ihn aufforderte, ihr zum Recht gegen jemand zu verhelfen, der ihr Unrecht getan hatte.4 Lange Zeit wollte der Richter nicht, doch schließlich sagte er sich: 'Ich mache mir zwar nichts aus Gott, und was die Menschen denken, ist mir egal,5 doch diese aufdringliche Witwe wird mir lästig. Ich muss ihr zum Recht verhelfen, sonst wird sie am Ende noch handgreiflich.'"6 Der Herr fuhr fort: "Habt ihr gehört, was dieser Richter sagt, dem es ja gar nicht um Gerechtigkeit geht?7 Sollte Gott da nicht erst recht seinen Auserwählten zu ihrem Recht verhelfen, die Tag und Nacht zu ihm rufen? Wird er sie etwa lange warten lassen?8 Ich sage euch: Er wird dafür sorgen, dass sie schnell zu ihrem Recht kommen. Aber wird der Menschensohn wohl solch einen Glauben auf der Erde finden, wenn er kommt?"


© Bibeltexte NeÜ - Neue evangelistische Übersetzung CV-Dillenburg


Kostenlos.

Warum schenken wir Ihnen eigentlich 4x/Jahr einen "Stille Zeit"-Kalender mit täglichen, prägnanten biblischen Impulsen und aktuellen NEUES LEBEN-Gebetsanliegen?

 

Weil wir wissen, wie wichtig der regelmäßige Kontakt mit Gott für unser Leben ist und wir Sie darin unterstützen wollten, die Zusammen-

hänge der Bibel zu entdecken. Durch "Stille Zeit" gewinnen Sie Einsicht und erhalten praktische Tipps wie man heute als Christ leben kann. Den Gebetkalender Stille Zeit können Sie kostenlos über das nebenstehende Formular bestellen, oder Sie abonnieren diese Seite als RSS-Feed.

Weil es darauf ankommt.

Bestellen.