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Freitag, 30. September 2016

M: Jeremia 38,1-13   A: 1. Mose 16,6b-14

 

„Wer aber hinausgeht zu den Chaldäern, der soll am Leben bleiben und wird sein Leben wie eine Beute davon bringen.“ Jeremia 38,2b

 

Wieder ist Zedekia falsch beraten. Er glaubt nicht Gott, sondern den Mächtigen im Lande. Die prophetischen Voraussagen durch Jeremia sind klar. - Gott lässt den Menschen die Wahl. Entweder man handelt nach seinem Wort und lebt, oder man gerät durch Gottes Gericht in große Not. Auch bei der Belagerung durch die Chaldäer gibt Gott noch die Möglichkeit der Rettung. Der König braucht nur der Stimme Gottes zu gehorchen, und es würde ihm wohlergehen und er bliebe am Leben. (38,20). Gott möchte, dass wir ihm, dem einzigen Retter und Helfer vertrauen und das tun, was er sagt. Die Alternative gibt keine Lebensmöglichkeit. Das gilt auch im NT. Wir sollen auf den Sohn Gottes hören (Matthäus 17,5b).

 

Morgen- und Abendlese

Morgenlese: Jeremia 38,1-13

1 Einige der Oberen des Königs, nämlich Schefatja Ben-Mattan, Gedalja Ben-Paschhur, Juchal Ben-Schelemja und Paschhur Ben-Malkija hörten, wie Jeremia im Wachthof öffentlich sagte:2 "So spricht Jahwe: 'Wer in dieser Stadt bleibt, wird entweder durch das Schwert, durch den Hunger oder die Pest sterben. Wer aber hinausgeht und sich den Chaldäern ergibt, kommt mit dem Leben davon.'3 So spricht Jahwe: 'Das Heer des Königs von Babylon wird diese Stadt ganz gewiss in die Hand bekommen und erobern.'"4 Die Oberen sagten zum König: "Dieser Mann muss getötet werden! Wenn er so weiterredet, raubt er den Soldaten, die in der Stadt noch übrig sind, und dem ganzen Volk den letzten Mut. Dieser Mensch sucht nicht das Wohl des Volkes, sondern seinen Untergang."5 "Macht mit ihm, was ihr wollt", sagte der König. "Ich kann euch nicht daran hindern."6 Da brachten sie Jeremia zur Zisterne des Prinzen Malkija und ließen ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne war kein Wasser mehr, sondern nur Schlamm. Jeremia sank tief darin ein.7 Im Königspalast lebte ein Eunuch aus Nubien1 namens Ebed-Melech; der hörte, dass sie Jeremia in die Zisterne gebracht hatten. Der König hielt sich gerade im Benjamintor auf.8 Da verließ Ebed-Melech den Palast und ging zum König.9 "Mein Herr und König", sagte er, "diese Männer haben dem Propheten Jeremia übel mitgespielt. Sie haben ihn in die Zisterne geworfen. Er wird dort verhungern, denn es gibt kein Brot mehr in der Stadt."10 Da befahl der König: "Nimm dir dreißig Männer von hier mit und hole ihn aus der Zisterne, bevor er stirbt."11 Ebed-Melech ging in Begleitung dieser Männer in den Königspalast und holte aus der Vorratskammer Lumpen und zerrissene Kleider. Dann ließ er diese an Stricken zu Jeremia hinunter12 und rief ihm zu: "Leg die zerlumpten Kleider unter deine Achseln, damit die Stricke nicht einschneiden." Jeremia tat es.13 Nun zogen sie ihn an den Stricken hoch und holten ihn aus der Zisterne. Jeremia blieb von da an wieder im Wachthof.

 

Abendlese: 1. Mose 16,6b-14

6 Abram erwiderte: "Hier ist deine Sklavin. Mach mit ihr, was du willst!" Da behandelte Sarai sie so hart, dass sie ihr davonlief.7 Doch der Engel Jahwes2 fand sie an einer Wasserstelle in der Wüste, bei dem Brunnen, der am Weg nach Schur3 liegt,8 und fragte sie: "Hagar, Sklavin Sarais! Wo kommst du her, und wo willst du hin?" – "Ich bin meiner Herrin davongelaufen", erwiderte sie.9 Da sagte der Engel Jahwes zu ihr: "Geh zu deiner Herrin zurück und ertrage ihre harte Behandlung!10 Ich werde dir so viele Nachkommen schenken, dass man sie nicht mehr zählen kann."11 Dann fügte er hinzu: "Du bist schwanger und wirst einen Sohn bekommen, den du Ismaël, 'Gott hört', nennen sollst, denn Jahwe hat dein Jammern gehört.12 Er wird ein Wildesel von Mann sein, im Streit mit allen und von allen bekämpft. Und er wird seinen Brüdern auf der Nase herumtanzen."13 Da rief Hagar den Namen Jahwes an, der mit ihr geredet hatte. "Du bist der Gott des Schauens!", sagte sie und rief: "Habe ich denn wirklich dem nachgeschaut, der nach mir schaute?"14 Darum nennt man den Brunnen jetzt Beer-Lahai-Roi, 'Brunnen des Lebendigen, der nach mir schaut'. Er liegt zwischen Kadesch und Bered.

 

© Bibeltexte NeÜ - Neue evangelistische Übersetzung CV-Dillenburg


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