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Samstag, 2. Juli 2016

M: 2. Mose 17,1-16   A: Philipper 3,12-16

 

„Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, das das Volk trinke.“ 2. Mose 17,6

 

Gott stützt seinen Diener Mose, indem er seine Autorität vor Israel stärkt. Er soll mit dem Stab an einen Felsen schlagen (anders 4. Mose 20,8: nur reden), um das Volk mit Wasser zu versorgen. Wahrscheinlich ist hier eines der zahlreichen Wasserreservoirs in Felsspalten an der Küste des Sinai gemeint, die auch heute noch vorkommen. Mose darf mit seinem Stab dem Volk Wasser geben. Und er darf mit seinem Stab das Geschick Israels im Kampf gegen die Amalekiter, einem Wüstenstamm und Erzfeind Israels, beeinflussen. Und man muss Mose stützen, wenn man siegen will. So geht Mose als Leiter gestärkt aus den Krisen hervor. Gott stärkt seine Diener. Und er kann Krisen in Siege verwandeln.

 

Morgen- und Abendlese

Morgenlese: 2. Mose 17,1-16

17 Die Israeliten sammelten es also, der eine mehr, der andere weniger.18 Als sie es zu Hause abmaßen, hatte keiner, der viel gesammelt hatte, zu viel, und keiner, der wenig gesammelt hatte, zu wenig.4 Jeder hatte genauso viel gesammelt, wie er brauchte.19 Mose sagte zu ihnen: "Niemand darf bis morgen etwas davon übrig lassen!"20 Einige hörten nicht auf ihn und legten etwas für den nächsten Tag zurück. Aber am nächsten Morgen war es voller Maden und stank. Mose war zornig über sie.21 Morgen für Morgen sammelte nun jeder so viel er brauchte. Wenn es heiß wurde, zerschmolz das, was draußen lag.22 Am sechsten Tag hatten sie doppelt so viel Brot gesammelt, etwa vier Liter pro Person. Die Vertreter der Gemeinschaft kamen zu Mose und berichteten es ihm.23 Er erwiderte: "Damit ist genau eingetroffen, was Jahwe gesagt hat. Morgen ist ein Ruhetag, ein Sabbat, der Jahwe geweiht ist. Backt, was ihr backen wollt, und kocht, was ihr kochen wollt, und bewahrt den Rest für morgen auf."24 Sie bewahrten es also bis zum nächsten Morgen auf, wie Mose es angeordnet hatte. Tatsächlich fing es nicht an zu stinken, und es waren auch keine Maden darin.25 Mose sagte: "Esst das heute! Heute ist ein Sabbat für Jahwe. Heute werdet ihr draußen nichts finden.26 Sechs Tage sollt ihr es sammeln, aber am siebten Tag ist Sabbat; da gibt es nichts."27 Trotzdem gingen am siebten Tag einige Leute vom Volk hinaus und wollten sammeln. Aber sie fanden nichts.28 Da sagte Jahwe zu Mose: "Wie lange wollt ihr euch noch weigern, meine Gebote und Anordnungen zu befolgen?29 Ihr seht, Jahwe hat euch den Sabbat gegeben. Deshalb gibt er euch am sechsten Tag Brot für zwei Tage. Jeder bleibe also am siebten Tag zu Hause und gehe nicht hinaus!"30 Da hielt das Volk den siebten Tag als Ruhetag ein. 31 Die Israeliten nannten es Manna5. Es war weiß wie Koriandersamen6 und schmeckte wie Honigkuchen.32 Mose sagte: "Jahwe hat befohlen, einen Gomer voll Manna für eure Nachkommen aufzubewahren. Sie sollen das Brot sehen, das er euch in der Wüste zu essen gab, nachdem er euch aus Ägypten herausgeführt hatte."33 Dann sagte er zu Aaron: "Nimm ein Gefäß und füll es mit einem Gomer Manna. Dann stell es vor Jahwe, damit es für künftige Generationen aufbewahrt wird."34 Aaron tat es und stellte es zur Aufbewahrung vor die Bundeslade8.35 Vierzig Jahre lang aßen die Israeliten das Manna, bis sie an der Grenze des Landes Kanaan in bewohntes Land kamen.36 Ein Gomer ist der zehnte Teil eines Efa.

 

Abendlese: Philipper 3,12-16

12 Ich will nicht behaupten, das Ziel schon erreicht zu haben oder schon vollkommen zu sein; doch ich strebe danach, das alles zu ergreifen, nachdem auch Christus von mir Besitz ergriffen hat.13 Nein, ich bilde mir nicht ein, es schon geschafft zu haben, liebe Geschwister; aber eins steht fest: Ich vergesse das Vergangene und schaue auf das, was vor mir liegt.14 Ich laufe mit aller Kraft auf das Ziel zu, um den Siegespreis droben zu gewinnen, für den Gott uns durch Jesus Christus bestimmt hat.15 Und zu allen "Vollkommenen" sage ich: Lasst uns das bedenken! Doch wenn ihr in irgendeinem Punkt anderer Meinung seid, wird Gott euch auch darüber Klarheit schenken.16 Auf jeden Fall sollen wir festhalten, was wir schon erreicht haben.

 

© Bibeltexte NeÜ - Neue evangelistische Übersetzung CV-Dillenburg


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