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Sonntag, 12. Juni 2016

M: Psalm 106,1-23   A: Lukas 15,1-3.11b-32

 

„Und er gedachte, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter …" Psalm 106,23a

 

Wie das Volk Israel so sündigen auch andere Menschen an Gott. Als Mose auf dem Berge Sinai war, gab Gott ihm die 10 Gebote (2. Mose 31,18). Das Volk aber goss sich ein goldenes Kalb, um ihm als Götzen zu folgen (2. Mose 32,1). Daraufhin wollte Gott das Volk vernichten, weil es, obwohl es Gott kannte, sich dennoch von ihm abwandte. Aber Mose trat im Gebet vor Gott für das Volk ein (2. Mose 32,11). Ähnlich war es bei Hiob. Er bekam den Auftrag, für seine Freunde Elifas, Zofar und Bildad zu beten. Fürbitte vermag also große Dinge. Jesus tritt auch im Gebet für uns ein (Lukas 22,32). Er vertritt alle Christen (Römer 8,34).

Morgen- und Abendlese

Morgenlese: Psalm 106,1-23

1 Halleluja! Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.2 Wer kann die großen Taten des HERRN alle erzählen und sein Lob genug verkündigen?3 Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!4 HERR, gedenke meiner nach der Gnade, die du deinem Volk verheißen hast; erweise an uns deine Hilfe,5 dass wir sehen das Heil deiner Auserwählten und uns freuen, dass es deinem Volke so gut geht, und uns rühmen mit denen, die dein Eigen sind.6 Wir haben gesündigt samt unsern Vätern, wir haben unrecht getan und sind gottlos gewesen.7 Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen. Sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer.8 Er aber half ihnen um seines Namens willen, dass er seine Macht beweise.9 Er schalt das Schilfmeer, da wurde es trocken, und führte sie durch die Tiefen wie durch trockenes Land10 und half ihnen aus der Hand dessen, der sie hasste, und erlöste sie von der Hand des Feindes.11 Und die Wasser ersäuften ihre Widersacher, dass nicht "einer" übrig blieb.12 Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob.13 Aber sie vergaßen bald seine Werke, sie warteten nicht auf seinen Rat.14 Und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.15 Er aber gab ihnen, was sie erbaten, und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.16 Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN.17 Die Erde tat sich auf und verschlang Datan und deckte zu die Rotte Abirams,18 und Feuer wurde unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.19 Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten das gegossene Bild an20 und verwandelten die Herrlichkeit ihres Gottes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.21 Sie vergaßen Gott, ihren Heiland, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,22 Wunder im Lande Hams und schreckliche Taten am Schilfmeer.23 Und er gedachte, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; der trat vor ihm in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.

 

Abendlese: Lukas 15,1-3.11b-32

1 Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören.2 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen. 3 Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.12 Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie.13 Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen.14 Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben15 und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.17 Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.19 Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein!24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.25 Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen26 und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre.27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat.28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre.30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

 

© Bibeltexte NeÜ - Neue evangelistische Übersetzung CV-Dillenburg


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