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Alternativa C

INFOBLATT AMIGOS (Christliche Nachrichten aus Spanien)  Seite 1

2/2018 März - Mai

Übersicht:

  • Stadt Camuñas in der Provinz Toledo würdigt Arbeit von Pfarrer Fritz

Fliedner und der Stiftung Fritz Fliedner…………………………………….S. 1

  • 30.000 Christen gehen für das Leben in Madrid auf die Straße…………S. 1
  • Jesus Netzwerk von der Billy-Graham Vereinigung……………………….S. 2
  • Evangelische Abordnung beim Tag der Balearen…………………………S. 2
  • Neue evangelische Kirche in Linares………………………………………..S. 2
  • In Cádiz treffen sich 90 evangelische Religionslehrer………………….....S. 3
  • 700 Frauen treffen sich zur AGLOW Konferenz in Carnellá de

Llobregat………………………………………………………………………..S. 3

  • Briefmarke zur Reformation………………………………………………….S. 3
  • Bürgermeister von Vigo betont soziale Arbeit der evangelischen

Kirchen…………………………………………………………………………S. 3

  • Christ aus Marokko äußert sich in spanischen Nachrichtenkanal……….……………………………………………………………………...S. 4

 

Stadt Camuñas in der Provinz Toledo würdigt Arbeit von Pfarrer Fritz Fliedner und der Stiftung Fritz Fliedner

Camuñas. In der toledischen Stadt Camuñas wurde die Arbeit von Pfarrer Fritz Fliedner mit Vorträgen und einer Ausstellung gewürdigt. Der Kulturdezernent war an die Stiftung herangetreten, da Pfarrer Fritz Fliedner auch in diesem Ort tätig wurde. Der evangelische Pfarrer war damals aus Deutschland nach Spanien gekommen, um den protestantischen Schülern eine Schulausbildung zu ermöglichen. In Camuñas gründete er eine Grundschule, die bis heute seinen Namen trägt. Die Ausstellung zeigte das Wirken des Pfarrers von 1870 bis 1975 mit dem Titel: „Dankbarkeit gegenüber der Evangelischen Mission.“ Die Stadt enthüllte eine Gedenktafel zu Ehren Fritz Fliedners.

Die Vorträge wurden von der Archivarin der Fliednerstiftung, Toñi Manzaneque, und der Leiterin der Schule für junge Frauen, Instituto Internacional, Pilar Piñon, gehalten. Die Ausstellung stand unter dem Motto: „Ein Jahrhundert unter uns – das Wirken von Pfarrer Fritz Fliedner in Camuñas.“ Weitere Seminare gab es von Daniel Casado von der Bildungsarbeit des Fliednerwerkes und von der Sozialpädagogin Begoña Consuegra über die Reichweite der Sozialarbeit von Vater Theodor Fliedner, der das Diakonissenwerk in Kaiserswerth geleitet hatte.

 

30.000 Christen gehen für das Leben in Madrid auf die Straße

Madrid. Am 15. April 2018 gingen 30.000 Christen für das Leben auf die Straße in Madrid. 500 Organisationen aus dem katholischen und dem evangelischen Sektor hatten zu der Manifestation aufgerufen. Die Teilnehmer gingen von der Straße Serreno bis zum Tor von Alcalá. Es gab Musik, Tanzeinlagen und Vorträge während der Abschlussveranstaltung. Um 14.30 Uhr verharrten die Teilnehmer in Schweigen, um an die abgetriebenen Kinder zu denken.

INFOBLATT AMIGOS (Christliche Nachrichten aus Spanien)  Seite 2

2/2018 März  - Mai

Jesus Netzwerk von der Billy-Graham Vereinigung

Madrid. Das Werk ´Decisión´, das zur Billy-Graham Vereinigung gehört, hat ein evangelistisches Netzwerk in Spanien etabliert. Unter der Seite ´www.En BuscadaJesus.net´ kann der Interessierte alles über den christlichen Glauben und Jesus erfahren. Fragen aus dem Alltag führen zu biblischen Antworten. Dazu gehören zum Beispiel: „Komme ich in den Himmel?“ „Was kann ich gegen die Einsamkeit tun? Aber auch grundlegende Fragen wie „Ist Selbstmord eine Lösung?“ führen den Nutzer zu wichtigen Antworten.

Ähnliche Projekte wurden auch in den USA, Mexiko, Kanada, das Vereinigte Königreich, Australien und Portugal eingerichtet. David de Lago leitet die neue Internetplattform. Etwa 30.000 Personen haben bisher das Internet nach dem Stichwort: „Friede mit Gott“ abgesucht. Fünftausend Nutzer klickten das Wort ´Gebet´ an.

15 Christen aus verschiedenen evangelischen Gemeinden stehen den Interessierten auf dem Chat zur Verfügung, um Fragen zu beantworten. Die Plattform bietet auch eine Auswahl von Kirchen und Gruppen, wo der Nutzer christliche Gemeinschaft finden kann.

 

Evangelische Abordnung beim Tag der Balearen

Palma de Mallorca. Am 1. März 2018 feierte die Regionalregierung den Tag der Balearen in Palma de Mallorca. Die Autonomieregion bekam 1983 ihre eigene Verfassung. Das Parlament hatte dazu auch Miguel Navarro von dem Evangelischen Rat der Balearen eingeladen. Mit den leitenden Regionalpolitikern gab es mehrere Gespräche. Mehrere Projekte sollen zusammen angestoßen werden.

 

Neue evangelische Kirche in Linares

Linares. In der Autonomieregion Andalusien wurde eine neue protestantische Gemeinde gegründet. Sie hat ihr Zentrum im Nordwesten der Provinz Jáen in der Industie- und Handelsstadt Linares. Knapp 60.000 Einwohner gibt es in der Stadt. Die Kirche gehört zum Gemeindebund C28, der auch in Barcelona und Granada eine Gemeinde unterhält. Der Name C28 steht für die 28 Kapitel der Apostelgeschichte. Etwa 150 Besucher nahmen am Gründungsgottesdienst teil. Pastor Juan Miguel Torres leitet die Kirche. Seit zwei Jahren treffen sich die Gemeindeglieder in zwei Häusern. Der sonntägliche Gottesdienst findet im Gemeinschaftssaal des Hotels Santiage de Linares statt. Beginn ist 11.30 Uhr.

Im Rahmen der neuen Kirche treffen sich Kinder, Jugendliche und Paare in eigenen Gruppen. Die christlichen Psychologinnen Esther Martínez und Lidia Martín stehen für seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung. Mit Seminaren, Rundgesprächen und Lesungen will die neue Gemeinde Interessierten die christlichen Werte näherbringen.

INFOBLATT AMIGOS (Christliche Nachrichten aus Spanien)  Seite 3

2/2018 März - Mai

In Cádiz treffen sich 90 evangelische Religionslehrer

Cádiz. 90 ehemalige evangelische Religionsstudenten trafen sich in Cádiz am Platz Puerto de Santa Maria. Die jetzigen Religionslehrer unterrichten an 12 Schulen evangelische Religion. Jedes Jahr kommen die Lehrer zum Austausch zusammen. Maria del Carmen Melero vom Evangelischen Rat von Andalusien betonte den Vorbildcharakter des evangelischen Religionsunterrichtes in der Region um Cádiz. Die jetzigen Religionslehrer können den heutigen Studenten viel Rat und Tipps mitgeben.

700 Frauen treffen sich zur AGLOW Konferenz in Carnellá de Llobregat.

Carnellá de Llobregat. Vom 13. bis 15. April fand die zweite nationale Jahreskonferenz von AGLOW in Carnellá de Llobregat statt. Die Teilnehmer kamen aus dem ganzen Land. Sara Catarino aus Portugal und Rebeca Jakob aus Madrid betonten, dass die Frauen sich nicht von den Sorgen bestimmen lassen sollen, sondern die Freude Gottes weitergeben dürfen.

Jaume Llenas von der Spansichen Evangelischen Allianz richtete den Blick auf die Mission. Das Weitergeben des Evangeliums ist ein zentraler Teil der christlichen Gemeinde. Die Jugendlichen hatten ihr eigenes Programm mit der Tanzgruppe Impact-Jcum von Jugend mit einer Mission. Die christlichen Musikgruppen ´Psalm 150´ und ´Adoremos´ sorgten für die Anbetung.

Briefmarke zur Reformation

Ourense. Zur Reformation Luthers wird in Spanien eine eigene Briefmarke herausgegeben. Sie erinnert an die Übersetzung der Bibel Oso vor 450 Jahren. José Luis Fernando Carnicero, der Experte für Briefmarken ist, hatte die Herausgabe der besonderen Briefmarke angestoßen. José hatte Studien zur Bibelübersetzung angestellt und einen Antrag an die staatlichen Stellen gestellt. Die Petition wurde von evangelischen Organisatoren und Verbänden unterstützt.

 

Bürgermeister von Vigo betont soziale Arbeit der evangelischen Kirchen

Vigo. Die Vereinigte Kirche von Vigo betreut 223 Kinder und 28 Erwachsene in ihrem Sozialprogramm. Die protestantische Vereinigung Aslan brachte nun 230 Geschenke für die Kinder vorbei. Es gab auch Kleidung und andere Dinge. Zur einer Feierstunde kam auch der Bürgermeister von Vigo, Abel Caballero. Er zeichnete die Kirche für ihre soziales Engagement aus.

Von der christlichen Gemeinde bekam der Bürgermeister eine Bibel von Oso als Geschenk. Pastor David Conde hatte herausgefunden, dass der Bürgermeister Bibeln sammelt und so passte das Geschenk ganz gut.

Die Kirche wurde vor 100 Jahren gegründet. Aslan und Novo Vida führten für die Kinder ein Kreativprogramm durch. Nach Worten des Pastors gehören die Kinder in die Mitte der Gesellschaft und nicht an den Rand.

INFOBLATT AMIGOS (Christliche Nachrichten aus Spanien)  Seite 4

2/2018 März - Mai

Christ aus Marokko äußert sich in spanischen Nachrichtenkanal

Madrid. Rachid kommt aus Agadir, das zu Marokko gehört. Er fand Anfang 1990 zum Glauben an Jesus und besucht eine evangelische Gemeinde. Im Nachrichtenkanal H24info hat er zu seinem Glauben Stellung genommen. Sein Anliegen: Es gibt immer mehr marokkanische Christen, die nicht mehr im Geheimen leben wollen, sondern ihren Glauben öffentlich bekennen:

Frage: Wie kamst du zum Glauben an Jesus?

Rachid. Ich war mit der einheimischen Religion aufgewachsen. Dann hörte ich Anfang 1990 mit 12 Jahren eine Sendung über Radio Monte Carlo in Arabisch. Ich lernte echte Liebe, echten Frieden und echte Barmherzigkeit kennen. Das hat mich an Jesus begeistert.

Frage: Was hatte dies für Folgen?

Rachid. Ich verlor meine Arbeit. Danach war ich immer zeitlich begrenzt berufstätig. Mein Vater ließ mir meine Freiheit, obwohl es für die Familie nicht leicht war. Heute habe ich ein gutes Verhältnis zu meiner Familie.

Frage: Folgen deine Kinder Jesus nach?

Rachid: Meine Kinder müssen sich selbst entscheiden. Ich kann es ihnen nur vorleben. Sie gehen in die Gemeinde und lernen dort Jesus immer mehr kennen.

Frage: Wie sieht es mit der Freiheit für marokkanische Christen aus?

Rachid. Es gibt offizielle Kirchen in Marokko. Aber für Einheimische ist es schwer, dort registriert zu werden. In den christlichen Gemeinden nutzen einheimische Christen meist christliche Namen. Viele treffen sich am Strand oder im eigenen Wohnzimmer

Frage: Feiert ihr Weihnachten?

Rachid. Wir feiern Jesu Geburt. Aber wir trinken dabei keinen Alkohol. Das gehört zu unserer Tradition. Viele Moslems meinen, wir trinken Alkohol und halten uns an keine Gebote. Dabei kann der christliche Glauben manchmal strenger sein als der Islam.

Frage: Sind die Christen in Marokko katholisch oder evangelisch?

Rachid: Die meisten Christen in Marokko zählen zu den Protestanten. Es gibt auch einige, die sich zu keiner der großen Konfessionen rechnen.

Frage: Wie sind deine Beziehungen zu den Behörden?

Rachid: In Agadir habe ich einen guten Kontakt zu den Behörden. Sie sorgen für unseren Schutz. Wir setzten uns in sozialen und karikativen Projekten für die Stadt ein. Es gibt mehr Probleme mit gesellschaftlichen Kräften.

INFOBLATT AMIGOS (Christliche Nachrichten aus Spanien)  Seite 5

2/2018 März - Mai

 

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