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Vielleicht hat der da oben doch noch was mit mir vor

Irgendwo in einem kleinen Dorf am ersten Abend einer Evangelisation: Ich unterhielt mich gerade mit einem Ehepaar aus der Gemeinde, als mir G. auffiel. Er stand am NEUES LEBEN-Stand und blätterte in unserem Ratgebermagazin. Ich ging zu ihm hinüber, begrüßte ihn und wir kamen ins Gespräch. G. erzählte mir, dass er an diesem Abend das erste Mal das Gemeindegebäude betreten habe, obwohl er schon 14 Jahre in diesem Dorf wohne. Und weil er in seinem Leben schon so manch verletzende Bemerkung von Christen zu hören bekommen hatte, kam sein Besuch einem Wunder gleich. Aber die Werbung für die Abende hatte ihn neugierig gemacht. G. genoss das liebevoll zubereitete Essen, die Atmosphäre und die Menschen, die ihm zuhörten und ihm Wertschätzung entgegenbrachten. Es folgten viele lange Gespräche. Jeden Abend kam er als erster und ging als letzter. Und die Liebe Gottes, die er in der Freundlichkeit der Christen erlebte, ließ ihn nicht unberührt. Dass ich auf ihn zugekommen sei und mit ihm gesprochen habe, sei für ihn das schönste Erlebnis in den letzten 15 Jahren gewesen. Damals war seine Frau mit einem anderen durchgebrannt. Besonders eindrücklich war für ihn ein Gebet, das ein Gemeindeglied für ihn sprach. Es war der Augenblick, in dem Gott sich ihm zeigte, etwas, das er noch nie erlebt hatte. Beim Abschied sagte er zu mir: „Vielleicht hat der da oben doch noch was mit mir vor.“ Seither besucht G. regelmäßig den Gottesdienst. Mein Gebet ist, dass er sein Leben ganz der Liebe Gottes öffnet und zum lebendigen Glauben findet.

Markus Pfeil,
Evangelist
markus.pfeil@neues-leben.de

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