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Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig

 

„Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgung und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ 2. Kor. 12,10


Als Familie wohnten wir in Spanien an der Mittelmeerküste. In Castellón bei Valencia leitete ich mit einem Team einen evangelischen Radiosender. Abends gab es Liveprogramme, in denen Moderatoren und Gäste aktuelle Themen diskutierten. Ich kann mich noch gut an Carolina erinnern, die aus Kanada stammte. Sie hatte in Monaco als Model gearbeitet. Da sie nicht zur leitenden Riege gehörte, muss sie jeden Job annehmen. Wie beim Karneval fuhr sie auf einem Ausstellerwagen mit. Dabei wurde sie von Betrunkenen mit allerlei unschönen Gegenständen beworfen.
Sie wollte sich danach das Leben nehmen und legte sich unter einen Zug. Wie durch ein Wunder fuhr der Zug über sie hinweg, ohne sie zu verletzten. Etwas später traf sie dann christliche Techniker, die Kurzwellenantennen in Monaco betreuten und lernte Jesus ganz persönlich kennen.
Von da an diskutierte Sie mit Jugendlichen und deren Eltern über Bulimie, eine Krankheit, die vor allem junge Mädchen bekommen, die superschlank werden wollen und sich deshalb extra übergeben, um das Essen wieder rauszubekommen. In vielen Fällen hat das gravierende Folgen für den Körper – bis hin zum Tod. Carolina war damals verzweifelt, als sie sich unter den Zug warf. Es war eine schwierige Situation.
Paulus war in einer ähnlichen Situation. Er hatte die Gemeinde in Korinth gegründet, aber es standen auf einmal viele Gegner auf. Sie gaben ihm zu verstehen: Wir brauchen dich nicht. Es gibt hier Leute, die klüger und wortgewandter sind als du. Paulus dürfte am Boden zerstört gewesen sein. Doch er steckt nicht auf, sondern kämpft um die Gemeinde in Korinth.
Jesus hatte ihm ja seine Herrlichkeit gezeigt. Paulus hatte Situationen erlebt, wo er schon ein Stück des Himmels miterleben durfte, z. B. unaussprechliche Stimmen und Worte.
Nachdem Carolina damals auf dem Umzugswagen erfahren hatte: Du bist nur eine Zielscheibe für unseren Müll, hatte Gott ihr nun gezeigt: Du bist mir unheimlich viel wert. Ich nehme dich so an, wie du bist.
Den jungen Mädchen und ihren Eltern machte Carolina Mut: Ihr braucht keinen Topmodelkörper, sondern Jesus liebt euch, wie ihr seid. Es gab zahlreiche Reaktionen: Allein 20 Anrufer schalteten sich in das Rundgespräch ein, und viele Hörer bestellten CDs mit der Sendung.


Paulus und Carolina sind mir zum Vorbild geworden. Sie haben sich ganz klar zu ihren Defekten und Verfehlungen gestellt. In ihrem Leben gab es viele Tiefen, die so gar nicht in das Leben eines Prominenten passen.
Beide haben Jesus persönlich kennen gelernt. Sie haben erfahren, dass Gott uns ein ganz neues Selbstwertgefühl schenkt.
Was bedeutet dies nun praktisch? Ich darf Jesus meine Defekte und Verfehlungen anvertrauen. Erst wenn ich sie ihm offen nenne, kann er mir helfen. So wie Paulus von Gott schon so ganz persönlich in sein Reich mit hineingenommen wurde, möchte er auch mich hineinnehmen. Carolina und Paulus haben ihre Schwachheit zugegeben, damit Jesus sie mit seiner Stärke abholen konnte.
Viele junge Hörer und ihre Eltern haben durch Carolina ein neues Selbstwertgefühl bekommen. Ein Mädchen, das sein Leben beenden wollte, hat sich für ein erfülltes Leben mit Jesus entschieden. Daher lohnt es sich, „schwach“ zu werden, um mit Jesus eine starke Gemeinschaft zu erleben.

 

Mark-Torsten Wardein

Redaktionsleiter/ Radioevangelist

 

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Das Ferienmagazin AMIGOS strahlen wir an der spanischen Mittelmeerküste via UKW, Telefonabruf und Internet aus. Von den 200.000 Residenten gibt es rege Rückmeldungen. Der älteste Deutschsprachige, der sich für Jesus entschied, war 90 Jahre alt.
Unser spanischsprachiges Magazin ALTERNATIVA-C (Christus, die Alternative) kann über 40 UKW Sender in Lateinamerika, USA und Spanien gehört werden.
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