Wie viele Menschen kommen bei Ihnen zum Glauben?

 

Am 22. März predigte ich in einem Gebietsgottesdienst der FEG Niederdresselndorf. Kurz bevor der Gottesdienst begann, kam ein Gast auf mich zu und fragte: „Weißt Du noch, was genau heute vor 17 Jahren geschah?“ „Nein, was denn?“, fragte ich. „Damals begann in unserer Gemeinde die Evangelisationswoche Hautnah – Gott mitten im Leben, bei der meine Frau und ich an dem Mittwochabend zum Glauben gekommen sind.“ Nun erinnerte ich mich wieder. Heinz und Elke und eine weitere Frau entschieden sich damals für ein Leben mit Jesus. Ich musste sofort an folgendes Detail denken: Damals in der Nachbesprechung äußerten einige Mitarbeiter, dass die Predigten etwas zu lang gewesen wären. Aber die drei Neubekehrten widersprachen und betonten, dass sie noch stundenlang hätten zuhören können. Sie waren von Gottes Geist vorbereitet worden und begierig, das Evangelium von Jesus Christus zu hören. Das erleben wir immer wieder, dass Gott Menschen auf sein Wort vorbereitet. Darauf vertraue ich auch in meinem Dienst.

 

Vor vielen Jahren war ich dabei, als Wilfried Schulte von einem Gemeindeleiter gefragt wurde, wie viele Menschen bei seinen Evangelisationen so durchschnittlich zum Glauben kommen. Das fanden wir merkwürdig, und wir konnten auf die Frage auch keine Antwort geben. Gott ist souverän. Unsere Aufgabe bleibt es, uns um Menschen zu bemühen, Nähe zuzulassen, ihnen zu dienen und zu beten und zu glauben. Aber Gottes Geist ist der, der die Herzen der Menschen aufschließt und sie von der Liebe Gottes in Jesus Christus überzeugt und zur Umkehr führt.

 

Markus Pfeil, Evangelist

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