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Samstag, 9. Juli 2016

M: 2. Mose 32,1-14   A: Offenbarung 3,1-6

 

„Da gereute den Herrn das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.“ 2. Mose 32,14

 

Noch während Mose auf dem Sinai die Bundesdokumente empfängt, verfällt das Volk am Fuße des Berges dem Götzendienst mit dem goldenen Kalb. Eigentlich hat es damit seine Existenzberechtigung verwirkt (Vers 10). Es sind die Ehre Gottes und die Treue zu seinen Versprechen, die Israel eine zweite Chance geben. Die Reue Gottes bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass Gott eine falsche Entscheidung korrigiert. Gemeint ist, dass Gott seinen Entschluss ändert. Eigentlich war es für Israel bereits zu spät. Aber die Liebe Gottes findet einen Weg, das Vernichtungsurteil doch nicht zu vollstrecken, sondern noch umzuwandeln. Und das alles, bevor die Menschen Buße getan hatten. Und ganz anders als Ninive nach seiner bewegenden Buße (Jonas 3,10).

 

Morgen- und Abendlese

Morgenlese: 2. Mose 32,1-14

1 Als dem Volk das Warten auf die Rückkehr Moses zu viel wurde, sammelten sie sich bei Aaron und sagten zu ihm: "Los! Mach uns einen Gott, der vor uns herzieht! Denn was aus diesem Mose geworden ist, der uns aus Ägypten hergeführt hat, wissen wir nicht."2 Aaron erwiderte: "Nehmt euren Frauen, Söhnen und Töchtern die goldenen Ringe ab und bringt sie mir!"3 Da zerrten sich alle die goldenen Ohrringe ab und brachten sie zu Aaron.4 Der nahm das Gold entgegen, schmolz es ein und verwendete es, um die Skulptur1 von einem Kalb anzufertigen. Da riefen alle: "Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten hierher geführt haben!"25 Als Aaron das sah, baute er einen Altar davor und rief: "Morgen ist ein Fest für Jahwe!"6 Am folgenden Tag standen sie früh auf und opferten Brand- und Freudenopfer. Dann setzten sie sich hin, um zu essen und zu trinken. Anschließend standen sie auf, um sich zu vergnügen.37 Da sagte Jahwe zu Mose: "Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten hierher geführt hast, läuft ins Verderben!8 Sie sind schnell von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Ein gegossenes Stierkalb haben sie sich gemacht und sind vor ihm niedergefallen. Sie haben ihm Opfer gebracht und gesagt: 'Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten hierher geführt haben.'"9 Weiter sagte Jahwe zu Mose: "Ich habe gesehen, wie eigensinnig dieses Volk ist.10 Lass mich jetzt meinen Zorn über sie ausschütten und sie vernichten. Dafür werde ich dich zu einem großen Volk machen."11 Doch Mose flehte Jahwe, seinen Gott, an und sagte: "O Jahwe, warum willst du deinen Zorn über dein Volk ausschütten, das du eben erst mit großer Macht und starker Hand aus Ägypten herausgeführt hast?12 Warum sollen die Ägypter sagen dürfen: 'Er hat sie nur herausgeführt, um sie dort am Berg umzubringen und vom Erdboden verschwinden zu lassen.'? Lass ab von deinem glühenden Zorn und lass das Unheil nicht über dein Volk kommen13 Denk an deine Diener Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen hast, ihre Nachkommen so zahlreich zu machen wie die Sterne am Himmel. Du hast ihnen zugesichert, dass ihre Nachkommen dieses Land für immer in Besitz nehmen werden."14 Da tat es Jahwe leid, seinem Volk das angedrohte Unheil anzutun.

 

Abendlese: Offenbarung 3,1-6

1 "Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes1: Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand hält, lässt der Gemeinde Folgendes sagen: Ich kenne dein Tun und weiß, dass du im Ruf stehst, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in Wirklichkeit bist du tot.2 Werde wach und stärke den Rest, der noch Leben hat, damit er nicht vollends stirbt! Was du tust, kann vor meinem Gott noch nicht bestehen.3 Denk daran, wie bereitwillig du die Botschaft gehört und angenommen hast. Daran halte fest und ändere deine jetzige Einstellung! Wenn du weiter schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und du weißt nicht, wann ich komme.4 Doch einige bei euch in Sardes haben sich nicht besudelt. Sie werden einmal in weißen Festgewändern neben mir hergehen, denn sie sind es wert.5 Wer den Kampf besteht, wird mit einem weißen Festgewand bekleidet werden. Ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen.6 Wer hören will, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!"

 

© Bibeltexte NeÜ - Neue evangelistische Übersetzung CV-Dillenburg


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